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Am 15.12.2015 erschien in der Stuttgarter Zeitung das ganzseitige Interview „Eine kollektive Sucht“ (mit Klick hier zum Interview), das der Journalist Frank Buchmeier mit Peter Hensinger führte. Peter Hensinger nimmt darin zu Risiken der digitalen Medien und zu Alternativen Stellung. Die Mobilfunk – Bürgerinitiative Stuttgart, deren Sprecher er ist, kämpft für den technischen Fortschritt: Für eine mobile Kommunikation, die nicht gesundheitsschädlich ist. Denn eine Technik, die krank macht, kann nicht fortschrittlich sein! Doch ist die Kritik an der gegenwärtig genutzten Technik, wie sie im Interview formuliert wird, wissenschaftlich begründet? Das Interview wird bei Lesern Fragen aufwerfen, die aus Platzgründen im Interview nur kurz beantwortet werden konnten. Deshalb stellen wir hier Links mit weiteren Informationen zu den aufgeworfenen Fragen ein.

 

1. WLAN: Wie schädlich ist die WLAN Frequenz (2450 MHz)? Wo kann man die 60 Studien zu WLAN, die Risiken nachweisen, auf Deutsch selbst nachlesen und ggf. überprüfen? Was sagen Mediziner zu WLAN?

Unter diesen Links finden Sie Dokumente und Antworten:
http://mobilfunkstuttgart.de/wlan-ueberall-antwort-an-die-stuttgarter-freifunker-und-piraten

https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-anwendungen/computernetze-wlan-powerline

Inzwischen ist eine Alternative zu WLAN entwickelt, die Visible Light Communication (VLC). Mehr dazu hier:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1004
http://mobilfunkstuttgart.de/vlc-mobile-kommunikation-mit-lichttechnik/

Und gut dargestellt in diesem Artikel in der Sonntag Aktuell vom 06.12.2015: VLC_Sonntag_Aktuell_151206

 

2. Mobilfunkmasten – sind deren Risiken durch Studien belegt? Was sagt das Gutachten über die Strahlungsbelastung in Stuttgart – West aus?

Hier finden Sie eine Auflistung der Studien und Dokumentationen:
http://mobilfunkstudien.de/studien-symptome/mobilfunksender-studien/index.php

Auch zu der hohen Bestrahlung durch  Sendemasten gibt es Alternativen, z.B. das Modell St. Gallen Wireless, und das finden Sie hier:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=330

Das Gutachten zur Strahlenbelastung in Stuttgart – West: http://mobilfunkstuttgart.de/category/gutachten-in-s-west/

 

3. Zu den psycho-sozialen Risiken, Suchtgefahr, Burn-Out und Überwachung veröffentlichte die Fachzeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft drei Artikel von Peter Hensinger:

 

4. Die politische Dimension. Warum wird über die Risiken so wenig berichtet? Zum einen, weil die Medien befangen sind: Sie stecken über Anzeigeneinnahmen und als Nutzer der Digitalisierung dick im Geschäft. Kann man dem Zeitungskunden erklären, dass er die Online – Ausgabe überall auf dem Tablet abrufen kann und ihn gleichzeitig vor der dabei entstehenden Strahlenbelastung warnen? Das würde das Gescäftsmodell in Frage stellen.
Zum zweiten hat die Mobilfunkindustrie durch ihre Lobbyisten und mit Milliarden an Lizenzgebühren dafür gesorgt, dass die Risiken von der Politik und den Behörden vertuscht werden. Nicht zufällig bekam unser Ex-OB Schuster einen hochdotierten Posten bei der Telekom. Über den Lobbyismus gibt es umfangreiche Dokumentationen:

http://mobilfunkstuttgart.de/bildungschule-stuttgarter-ex-ob-schuster-als-tueroeffner-fuer-ein-milliardengeschaeft/